Heimische Energieträger punkten mit regionaler Verfügbarkeit
Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der in Deutschland regional verfügbar ist – mit kurzen Transportwegen und Wertschöpfung in Deutschland. Ein weiterer Vorteil liegt in der Lagerfähigkeit. Denn die im Holz gespeicherte Sonnenenergie kann über lange Zeit bevorratet und jederzeit abgerufen werden – Anders als bei unmittelbar erzeugte Wind- oder Solarenergie. Ein vorhandener Brennstoffvorrat kann somit bedarfsgerecht zur Wärmeerzeugung eingesetzt werden.
Für den Betrieb einer Feuerstätte ist die Qualität des Brennstoffs entscheidend. Lackiertes, behandeltes oder beschichtetes Holz gehört nicht in die Feuerstätte. Verwendet werden sollte ausschließlich für die jeweilige Feuerstätte zugelassenes, ausreichend trockenes Brennholz.
Frisch geschlagenes Holz muss vor der Verwendung ausreichend trocknen. Hierfür sollte es gespalten und an einem gut belüfteten, möglichst sonnigen und vor Niederschlag geschützten Ort gelagert werden. Die erforderliche Trocknungsdauer hängt unter anderem von Holzart, Scheitgröße und Lagerbedingungen ab. Entscheidend ist daher weniger eine pauschale Lagerdauer als die richtige Brennstofffeuchte.
Geeignetes Brennholz, eine ausreichende Verbrennungsluftzufuhr und die richtige Bedienung der Feuerstätte sind wesentliche Voraussetzungen für einen ordnungsgemäßen und effizienten Betrieb und können dazu beitragen, unnötig hohe Emissionen zu vermeiden.