Wärme für Wohnraum und das Heizsystem
Wasserführende Kaminöfen geben zum einen Wärme an den Aufstellraum ab und zum anderen an das zentrale Heizsystem. Hierzu wird das erwärmte Heizungswasser in der Regel in einen Pufferspeicher geleitet. Je nach Bedarf stellt dieser die gespeicherte Wärme für Heizung und Warmwasserbereitung zur Verfügung.
Für das Zusammenspiel der unterschiedlichen Komponenten kommen Regelungs- und Steuerungssysteme zum Einsatz. Wärmeerzeuger wie Kaminofen, Wärmepumpe, Heizkessel oder Solaranlage können dabei gemeinsam mit Pufferspeicher, Heizkreisen und Warmwasserbereitung aufeinander abgestimmt werden. Je nach Anlage und aktuellem Wärmebedarf werden die verschiedenen Wärmeerzeuger entsprechend eingebunden.
Wasserführende Kaminöfen eignen sich damit insbesondere für die Einbindung in hybride Heizsysteme. Sie können beispielsweise mit einer Wärmepumpe und /oder einer Solaranlage kombiniert werden. Sind Pufferspeicher und entsprechende Regelungstechnik vorhanden, können einzelne Komponenten des Heizsystems zusammen nutzen.
Eine Kombination mit Solarthermie kann sich dabei ergänzen: Während die Solaranlage bei ausreichender Sonneneinstrahlung Wärme bereitstellt, kann der wasserführende Kaminofen seine erzeugte Wärme somit in das Heizsystem einspeisen. Zusammengefasst liefert der Ofen dann Wärme, wenn die Sonne mal nicht scheint.
![]()
![]()