Wärme aus einem heimischen Energieträger

Kaminholz ist ein heimischer und vor allem nachwachsender Energieträger, der regional zur Verfügung steht und über längere Zeit gelagert werden kann. Ein vorhandener Brennstoffvorrat steht damit bei Bedarf zur Verfügung und kann dazu beitragen, die Wärmeversorgung breiter aufzustellen und Abhängigkeiten von importierten Energieträgern und geopolitischen Ereignissen zu reduzieren.
Der während des Baumwachstums aufgenommene Kohlenstoff bleibt auch im geernteten Holz zunächst gespeichert. Das gilt sowohl für Holzprodukte wie Bauholz oder Möbel als auch für gelagertes Brennholz. Erst bei der Verbrennung oder der natürlichen Zersetzung im Wald wird der gespeicherte Kohlenstoff wieder freigesetzt.
Gerade in ländlichen Regionen bestehen häufig kurze Wege zwischen Forstwirtschaft, der Brennholzproduktion, dem Handel und Verbrauchern. Beim regional erzeugten Kaminholz, verbleibt ein Teil der Wertschöpfung in der jeweiligen Region.
Als Brennholz können dabei auch Holzsortimente genutzt werden, die bei der Waldpflege und Durchforstung anfallen oder für eine höherwertige stoffliche Verwendung nur eingeschränkt geeignet sind. Entscheidend für den Betrieb der Feuerstätte ist eine geeignete und ausreichend trockene Brennstoffqualität. Dafür sorgt der ansässige Brennholzhändler welches ofenfertiges Brennholz auch bis vor die Haustür liefern kann. Zusätzlich gibt er auch Tipps zur korrekten Lagerung und Nutzung.